"The HUNT" ist ein zeitloser und ortloser Poesiefilm, der die jahrhundertelange Verfolgung von Frauen nachzeichnet. Der Film verbindet das Erbe der Hexenverfolgung im mittelalterlichen Europa mit einem Gedicht, das aus Monologen besteht, die vom Leben von Frauen aus aller Welt, aus Vergangenheit und Gegenwart, inspiriert sind. Diese Monologe schildern Situationen, mit denen Frauen überall konfrontiert sein können, und erinnern an die zeitgenössische Hexenverfolgung in Ländern wie Afghanistan und Iran – nicht als Metapher, sondern als gelebte Realität. Das Werk, das von der Dichterin selbst vorgetragen und geschrieben wurde und von eigens für den Film komponierter Musik begleitet wird, verwandelt persönliche Zeugnisse in ein kollektives Echo – stellvertretend für die unzähligen Frauen, deren Stimmen zum Schweigen gebracht, ausgelöscht oder nie aufgezeichnet wurden. Durch die Verschmelzung von Poesie, Musik, Klang, Performance und Bild zeigt The HUNT, wie die Jagd weitergeht – in neuer Form, unter neuem Namen, aber ungebrochen.