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Sechs Poesiefilmgenres

 

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Gudrun Krebitz "Exomoon",   Sieger des Art Visuals & Poesiefilmpreis 2017

 

HERAUSRAGENDE POESIEFILME

 

Poesiefilme sind oft Hybride und nicht einfach einzuordnen. In ihrer Erscheinung widerspiegelt sich die gesamte Bandbreite des Kurzfilms. In unserem Online-Magazin haben wir die dargestellten Poesiefilme in folgende Kategorien unterteilt.

 

   Art Visuals & Poetry Poesiefilmkategorien

 

  1. Poetry Film International (Fiction & Documentaries)
     
  2. Animierte Poesiefilme
     
  3. Experimentelle Poesiefilme
     
  4. Media Arts Poesiefilme
     
  5. Textfilm Made in Austria
     
  6. Spoken Word

 

Die lokale Kategorie "Textfilm Made in Austria" verweist auf Poesiefilme aus Österreich. Es ist uns ein Anliegen, die lokale Szene in dieses Projekt mit einzubinden. Auch die Spoken Word-Filme verlangen eine eigene filmische Herangehensweise und werden separat angeführt.
Die Auswahl der Poesiefilme insgesamt bleibt selektiv und beruht auf persönlichen Gesichtspunkten sowie einer langjährigen Erfahrung. Wir wollen uns mit dieser Selektion auch deutlich von You Tube und vimeo unterscheiden. In den meisten Fällen kritisieren wir die dargestellten Filme  nicht, sondern fügen stattdessen eine Kurzbiographie des Autors mit Link zur persönlichen Homepage hinzu. Das Filmmagazin versteht sich in erster Linie als ein Referenzierungsmedium, das dazu dient, auf künstlerische Arbeiten und auf die Künstler hinzuweisen. Wir versuchen dabei alle Genres und Stilrichtungen mit zu berücksichtigen und nach qualitativen Kriterien vorzugehen. Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht nicht. Es wäre unmöglich, diesen Anspruch zu verwirklichen, da ein Großteil der Filme öffentlich nicht verfügbar sind.

 

Die Kuratorenperspektive von  Art Visuals & Poetry

Es ist weiters so, dass wir nicht 1:1 einfach Festivalfilme im Internet abzeigen, sondern wir möchten vor allem jene Filme im Internet abbilden, die sich für dieses Medium besonders eignen. Das sind in der Regel eher die kürzeren Filme, die von der Dramaturgie und der Bildgestaltung her auf diese mobilen Endformate hinzielen. Im Gegensatz dazu berücksichtigen wir bei den Veranstaltungen die längeren Formate, die vom Duktus für die große Leinwand optimiert sind.

Viele sehr gute Poesiefilme können wir einem interessierten Publikum nicht vorführen, weil sie nicht frei zugänglich sind. Entweder stehen die Filme nur für Kuratoren über Sichtungslinks zur Verfügung oder sie sind zahlungspflichtig und können nur via Video On Demand Services (VoD) abgerufen werden. Wir unterstützen und referenzieren auf unserer neuen Magazinseite www.poetryfilm-vienna.com auch auf kostenpflichtige Services, weil wir den Filmemachern damit helfen wollen, Einnahmen zu generieren. Noch ist der Kurzfilm kein ausreichend subventioniertes Format und gilt als unkommerziell, weil er keine Einnahmen an der Kinokasse generiert. Für den Kurzfilm ist Video on Demand ein Hoffnungsträger. Vergessen Sie nicht: Mit jedem Abruf unterstützen Sie den jeweiligen Filmschaffenden und leisten dadurch einen kleinen Beitrag zur Herstellung von Poesiefilmen.

Alle registrierten User können die im Magazin dargestellten Inhalte und Filme kommentieren. Registriert euch dazu bitte mit Username und Passwort! Ich wünsche viel Freude und danke allen Filmemachern für die zur Verfügung gestellten Filme.

 

Herzlicher Gruß!

Sigrun Höllrigl, Festivalleitung Poetry Film Vienna, Gründerin von Art Visuals & Poetry