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MOOD & MEMORY

SONDERSCHAU POETRY FILM FESTIVAL WIEN 2017

Filmscreening Institut für Sprachkunst Universität für angewandte Kunst Wien

Montag, den 6. November 2017, 21:00 Uhr, großer Saal. Metro Kinokulturhaus, 1010 Wien

 

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In einer Serie von elf Fotofilmen setzen sich junge Autor_innen des Instituts für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst Wien, Medienkünstler_innen des Experimentellen Radios Bauhaus Weimar und Kommunikationsdesigner der Fakultät für Gestaltung Hochschule Mannheim mit Themen auseinander, in die verschiedene Menschen sie mitgenommen haben: ein gut situiertes Mädchen aus Aleppo, der Sohn armer somalischer Bauern ... Jemand hört in der Jugendherberge die Stimme Rosa Luxemburgsund eine Frau spricht über die Salate in einer Massenunterkunft. Dinge warten, Menschen warten, Zustände, Parkbänke. Eine Kamera hält Bewegungen fest, die Bewegung ist eingeschränkt. Die Autor_innen verstehen manchmal nicht alles, das Gesagte bleibt fetzenhaft. Was meint der Andere, wenn er sagt: „Damaskus“ und „Nicht gut nicht gut“? Vielleicht bleibt es dabei, dass sich nichts zusammenfügt, dass verschiedene Stimmen einander überlagern und jeder etwas anderes hört. In Kooperation mit MORE-Studierenden und Gastkünstler_innen. Gesamt (52:06)

 

Anna-Sophie Fritz
MEGHETY
Das Märchen von einer syrischen Prinzessin, deren Familie sich auf den
Weg machen muss. (4:31)


Grit Lieder
NICHT GUT, NICHT GUT
Du sollst dir kein Bild machen, du musst dir ein Bild machen, du kannst dir
kein Bild machen, du hast keine Vorstellung, du hast überhaupt keine
Ahnung. Wie sieht es in Damaskus aus? Nicht gut, nicht gut. (4:15)

 

Anna-Sophie Fritz
MAHMUD
Das Märchen von einem somalischen Bauernsohn, der sich auf den Weg
machen muss. (5:21)

 

Regine Elbers
ZELLSTOFF
Der Traum von Freiheit. Der Film spürt dem Eingesperrten nach und bildet
den Kontrast zwischen Innen- und Außenwelt ab. (3:00)

 


Namat Fekrat, Katharina Pressl, Michael Walk
DER WIND IN SCHWEDEN IST IHNEN EGAL
Wie man das Warten verbringt, scheint festgelegt zu sein. Sich verbessern
und am Kopf kratzen. Alles wartet. Eine Kaffeetasse wartet. Und der
Kleiderständer auch. Ist es aber irgendwem möglich das Warten zu
beenden? Gelingt es hinter das Warten zu kommen? Gelingt es den
Warteraum zu verlassen? Sie müssen nur den Anweisungen folgen und
ihre Zeit verweilen. Sie müssen nur erleuchtet werden. Danach leben Sie
bestimmt richtig. (5:15)


Sophie Steinbeck
ABLEGERINNEN
Eine Überfremdung der Zeichen. Ein Diskurs über Fremde. Krise der
Reizflut. Globalisierung als Textversuch. Nietzsche als Cheburashka. In
einfacher Sprache. (6:59)

 

Kevin Neutz/Marius Nied
LE DANSE DU REGRET
Springender oder tanzender Mann. Dystopische Zustände. (4:18)

 

Ahmed Hashim
BAG
Installation/Art images/Video art
In collaboration with Aiman Jamal, camera and phothographs by Daniel
Burgui. I escaped from Baghdad. I know about war and persecution
personally. I show my work, my long dangerious way of escape. (4:37)

 


Lara Hampe
SACHSTAND Was ist das für ein Ort, der außerhalb der Gesellschaft liegt?
Welche Wege führen dorthin? Welchen Bildern ist zu trauen? Wer ist man
im Außen? Der Fotofilm von Lara Hampe arbeitet mit Schwarz-Weiß-Fotographien von
öffentlichen Räumen und Bildern aus Überwachungskameras. (10:00)


Lena-Marie Biertimpel
HAFENSCHAUKELN
/für david und jonathan/
jedesmal erleichterung, wenn mein smartphone klingelt und ich kein
schwarzes kleid kaufen muss für eine kapelle. (5:18)
 

Esther Dischereit/Ray Kaczynski
THE BOWL
Über social media wird in Berlin Unterstützung für eine schwangere Frau
aus Somalia gesucht. Die nächste Nachricht handelt von einem
Feuerwehrmann. (5:30)
 

 

Ein Projekt von Institut für Sprachkunst Universität für angewandte Kunst Wien, Experimentelles Radio Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät für Gestaltung Hochschule Mannheim, Esther Dischereit, Astrid Drechsler, Martin Hirsch, Katja, Pratschke, Veruschka Götz und Kevin Neutz und Marius Nied.

 

Eintritt: Freie Spende!
Dauer: 52 Minuten

 

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