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Festivalvorschau 2019

Liebe Kunstfreunde und Nachtschwärmerinnen
Sehr geehrte Damen und Herren

 

 

Art  Visuals & Poetry Filmfestival 2019

 

Frei nach unserer Devise werden wir auch diesmal wieder versuchen, euch auf eine unvergessliche  Reise mitzunehmen! Von 29. November bis 1. Dezember 2019 gibt es an drei Tagen wieder Text- Literatur- und Poetry Filme aus der ganzen Welt zu sehen. Ein extra Wettbewerbsprogramm wird sogar dem Reisen gewidmet sein.

Die  Wettbewerbsprogramme des großen Hauptpreises stehen im Detail bereits fest:

 

Competition I -DOK-Film - Unterwegs Sein
Competition II -  Poetry Filme aus Österreich 
Competition III - Poetry Filme aus Deutschland

 

Eine 5-köpfige Jury bestehend aus den Schriftsteller*innen Antonio Fian, Erika Kronabitter, sowie den Filmschaffenden Martina Kudlacek, Hubert Sielecki und Niki Jantsch ermitteln den Gewinner. Der Sieger wird am Festival während der abschließenden Siegerehrung bekannt gegeben.

Detailinformationen zu den internationalen Programmen und dem SPECIAL AWARD folgen später.

Ein gutes Festival wird sich treu bleiben. Gleichzeitig muss es sich immer wieder neu erfinden. 2019 wird das Art Visuals & Poetry Film Festival zum fünften Mal ausgetragen. Die fünfte Ausgabe ist vor allem deutlich internationaler geworden. Das liegt an der Tatsache, dass die Wettbewerbsprogramme erstmals durch einen Länderschwerpunkt ergänzt werden. 2019 ist die USA Gastland beim Art Visuals & Poetry Film Festival. Drei Filmprogramme werde U.S. amerikanischen Filmen gewidmet sein.

 

Interessanterweise spielt die USA und Hollywood in den ganz frühen Jahren des Poesiefilms eine große Rolle. Der älteste, bekannte Poesiefilm stammt aus den USA aus dem Jahr 1905. Er heißt "The Night Before Christmas". Regie führte Edwin Stanton Porter. Der Hollywood Regisseur David Wark Griffith verfilmte 1910 die Ballade "Three Fishers" von Charles Kinglsey. Der Film trug den Titel "The Unchanging Sea" und war 13:25 Minuten lang. Der dritte wegweisende Poesiefilm in den Anfangsjahren des Kinos stammt aus dem Jahr 1921 und trägt den Titel "Manhatta" nach dem gleichnamigen Gedicht von Walt Whitman. Verfilmt wurde die Hommage an die Stadt New York von zwei bekannten Fotografen Paul Strand und Charles Sheeler. Der Film gilt als einer der ersten Avantgarde-Filme in der Geschichte des Kinos.

Heutzutage sind vor allem die großen Non Profit-Produktionslabel in den USA beheimatet: Motionpoems, das  Visible Poetry Project, sowie der Rattapallax Verlag. Das größte unter ihnen - Motionpoems - wird sich mit seinem Leiter Todd Boss am Festival in Wien vorstellen.

 

Zusätzlich zum USA-Schwerpunkt zeigen wir ein internationales Programm aus eingereichten Filmen, das durch die Siegerfilme des Weimar Poetry Filmpreises ergänzt wird. Auch das weltweit größte Poetry Film Festival ZEBRA Münster/Berlin wird sich in Wien mit einem eigenen Gastprogramm vorstellen. Der Zusammenhalt ist in der Poetry Filmszene besonders eng. Dem Austausch untereinander wird 2019 besondere Achtsamkeit entgegengebracht.

 

Mit 101 Filmprojektionen wird das Art Visual & Poetry Film Festival Wien erneut das zweitgrößte Poetry Film Festival der Welt sein. Moderieren wird erneut die Sängerin und Poetry Slam Meisterin Yasmin Hafedh.
Das detaillierte Filmprogramm wird im Oktober online verfügbar sein. Wir  freuen uns schon jetzt  auf die Festivaltage und auf die vielen Begegnungen mit den anreisenden Filmschaffenden! Nicht zuletzt freuen wir uns  auf euch, unser Publikum. Denn was wäre ein Film Festival ohne sein leidenschaftliches Publikum!

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Ticket-Reservierungen über die Kinokassa des Metro Kinokulturhauses e-mail: reservierung@filmarchiv.at
oder Tel. +43 1 512 18 03.

Eurer Festivalteam