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COMPETITION I - DOK/REISEN

 

Art Visuals & Poetry Film Festival 2019

Hauptpreis deutschsprachiger Raum/Award German Speaking Countries

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Freitag, 29. November 2019  21:30 Uhr

Großer Jurypreis - Competition I, Metro Kinokulturhaus, Hauptsaal, Moderation Yasmin Hafedh

Das Art Visuals & Poetry Film Festival hat im deutschsprachigen Raum einen Poetry Film Wettbewerb ausgeschrieben. Im ersten von insgesamt 3 Wettbewerbsblöcken kommen Dokumentarfilmfans auf ihre Kosten. Zu sehen sind Kurzfilme übers Reisen, die uns nach Georgien, Mexiko, Italien, und Ägypten führen.

 

Competition I - Über das Unterwegs sein - Dok-Film

 

AS-2019

DER WANDERER
Deutschland 2017 | 07:20 min
Regie: Anatol Schuster
Gedichte: Der Wandrer (Goethe), und Ludwig Tieck "wandern"
Hölderlin, internationale Fassung


Ein junger Mann wandert quer durch Deutschland, um seine Tochter kennenzulernen. Eine kontemplative Reise und Reflexion über die Befindlichkeit des Landes. Inspiriert durch Gemälde von u.a. Caspar David Friedrich und Gedichte von Friedrich Hölderlin, begibt sich der Film auf die Spuren der Romantik, die er in zeitgenössischen Bildern und Cello Kompositionen nachempfindet.

Anatol Schuster wurde 1985 in Darmstadt geboren. Er hat Literatur und Philosophie in Regensburg und Avignon studiert. Während seines Regie-Studiums an der HFF München hat er mehrere experimentelle Kurzfilme realisiert und bei Edgar Reitz als Regieassistent gearbeitet. Er erhielt zahlreiche Preise. 2017 bekam er das Wim Wenders Stipendium für seinen geplanten zweiten Kinofilm STILLE. Doch zunächst entsteht 2018 die Tragikomödie FRAU STERN. Das Portrait der 90-jährigen Jüdin feierte Premiere beim Filmfestival Max Ophüls Preis und wurde beim Filmfestival achtung berlin – new berlin film award als Bester Spielfilm, mit dem Preis der VdFK-Jury sowie mit einem Preis für die beiden Hauptdarstellerinnen ausgezeichnet.

 

MIT ANDEREN WORTEN

ML-2019

Österreich 2018 | 14:25 min
Regie: Melanie Ludwig
Text: Melanie Ludwig (deutsch, engl. Untertitel)
 

Ein Reisetagebuch aus dem Jahr 1953 und ein dazu gehöriges Fotoalbum veranlassen eine alte Person, sich Erinnerungen hinzugeben. Diese sind aber bereits lückenhaft und so vermischen sich Erlebtes mit Fantasie und Spekulation.


Melanie Ludwig wurde 1985 in Linz geboren und studierte Bildende Kunst/Malerei an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz. Neben der Malerei wurde auch das Arbeiten mit Animations- und Experimentalfilm für sie zum wichtigen künstlerischen Ausdrucksmittel.

 

LO QUE QUEDÒ GUARDADO - WAS UNAUSGESPROCHEN BLIEB

BH-2019

Österreich 2010 | 13:00 Min.
Regie: Bernhard Hetzenauer
Text: Bernhard Hetzenauer,  (spanisch, engl. Untertitel)

Der Filmemacher begleitet die 25jährige mexikanische Schauspielerin Ana Serrano durch einen Selbstfindungsprozess. In poetischer Weise zeigt der Film den schmerzhaften Verlust eines geliebten Menschen und die Suche nach einer Weise, mit diesem Verlust umzugehen.

Bernhard Hetzenauer wurde in Innsbruck geboren. Diplom Klasse für Bühnen- und Filmgestaltung, Universität für angewandte Kunst Wien. Dokumentarfilmklasse, Universidad del Cine Buenos Aires. Aufbaustudium im Filmbereich der Hochschule für bildende Künste Hamburg, Master of Fine Arts bei Pepe Danquart und Wim Wenders. Regisseur und Kameramann mehrerer Kurzspielfilme. Foto- und Videoarbeiten. Ausstellungsteilnahmen. Während längerer Aufenthalte in Argentinien, Ecuador und Mexico entstanden mehrere Dokumentarfilme. Hetzenauer absolvierte außerdem Ausbildungen in Gestalt- und systemischer Therapie in Quito und Buenos Aires. Von 2010-2012 war Bernhard Hetzenauer Stipendiat des DAAD.

 

FRIENDS OF FROZEN CONFLICTS

Deutschland/Georgien 2019| 28:49 Min. KED_2019
Regie: Klaus Erika Dietl, Stephanie Müller
Text: Klaus Erika Dietl, Stephanie Müller (deutsch, engl. Untertitel)

Ein ausgebombtes Kino im Herzen von Zemo Nikozi, ein kleines georgisches Dorf, beschenkt mit reicher Ernte. Der letzte Film lief hier am 08.08.08. Dann brach der Krieg aus zwischen Russland und Georgien. Die Menschen mussten ihre Häuser verlassen und konnten nur hoffen, dass ihre geliebten Kühe überleben würden. Ein Jahrzehnt lang hat niemand gewagt, die kaputten veilchenblauen Kinosessel zu verschieben. Heute gibt es keine öffentliche Vorführung mehr in Zemo Nikozi.
 

Bei Klaus Erika Dietl und Stephanie Müller treffen Bildende Kunst, Performance, Film, Sozialwissenschaften und Musik aufeinander. Ihren MEDIENDIENST LEISTUNGSHÖLLE verstehen die beiden als nomadisch kollaborative Spiel- und Werkstätte. Im Austausch mit Künstlerkolleg*innen, Wissenschaftler*innen und sozialen Projekten hinterfragen sie Berührungsängste, die Doppelbödigkeit bürgerlicher Moralvorstellungen, das eigene Versagen.

 

FACES BURN

Deutschland/Ägypten 2019| 03:50 Min. AH-2019
Regie:Ahmed Hamed, Ägypten
Gedicht: Özlem Özgül Dündar, Deutschland (deutsch, engl. Untertitel)

Unser Ort ist in Flammen und wir sind mit ihm in Flammen. Wenn das, was wir sind, nicht mehr ist und eine ewige Suche beginnt – nach dem wer wir sind, wo wir stehen und wohin wir gehen sollen.

Ahmed Hamed ist ein ägyptischer Filmemacher. Er erwarb einen BA in Theaterwissenschaft von der Helwan University in Ägypten.Nach seinem Studium absolvierte er einen Kurs in Filmkunst am Institut für Filmkunst in Ägypten.Im Jahr 2017 absolvierte er einen Kurs in Dokumentarfilm-Regie an der Stockholm Academy of Dramatic Arts in Schweden und begann anschließend ein Praktikum beim FID Festival International De Cinema Marseille, Frankreich.
Özlem Özgül Dündar, 1983 in Solingen geboren, lebt in Leipzig und Solingen, studierte Literatur und Philosophie in Wuppertal und anschließend am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie ist als Übersetzerin und Herausgeberin tätig. 2018 wurde sie in Klagenfurt mit dem KELAG-Preis ausgezeichnet. Ihr Gedichtband „gedanken zerren“ erschien 2018 beim Elif Verlag.

Festivalticket-Special für Schüler/Lehrlinge/Studenten 5 Euro. Normalpreis 8,5 Euro. Es gelten die Ermäßigungen des Metro Kinokulturhauses. Tickets können über das Ticketservice des Metro Kinos vorbestellt werden. Tel. +43 1 512 18 03 MO–FR 17:00–21:00 SA/SO 15:00–21:00. Ab 3.10.: täglich 14:00–21:00 oder mailto:reservierung@filmarchiv.at

Programmänderungen sind vorbehalten.